Derzeit keine Objekte verfügbar

Nonantola/ Modena 1897
- Mailand 1980
Reggiani besucht von 1911 bis 1916 das Regio Istituto di Belle
Arti di Modena. Dort lässt er sich zunächst allgemein ausbilden und
vertieft dann das figürliches Gestalten. Noch während seines Studiums,
im August 1917, wird Reggiani zum Militärdienst eingezogen. Er tritt
1918 in die Pilotenschule in Caserta bei Neapel ein. Neben dem
Militärdienst absolviert der Künstler 1919 sein Examen in figürlichem
Gestalten. Zurück in Modena, beginnt Reggiani 1920, mit einer Serie von
Portraits. Er zieht 1924 nach Mailand und arbeitet im Umkreis der
Künstlergruppe "Novecento". An der Biennale in Venedig nimmt Reggiani
zum ersten Mal 1926 teil. In den 1930iger Jahren ist der Künstler in
zahlreichen Ausstellungen vertreten. Die Wichtigste ist wohl, die 1935
veranstaltete " Prima mostra collettiva di arte astratta". Einen
Lehrauftrag an der Scuola Superiore degli Artefici dell´Accademia di
Brera nimmt der Künstler von 1935 bis 1946 an. Dieser Lehrauftrag wird
nur durch seine Teilnahme am Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Am 13.
August 1943 zerstören die Bombardements sein Atelier in Mailand, in dem
sich ca. 200 Arbeiten befinden. Reggiani erhält 1946 die Assistenz für
den Lehrstuhl der Malerei an der Accademia di Brera. Diese behält der
Künstler bis 1955 inne. An der Bewegung und den Ausstellungen des 1948
in Mailand begründeten Movimento Arte Concreta (kurz: MAC), nimmt er in
den frühen fünfziger Jahren teil. Zahlreiche Ausstellungen im In- und
Ausland werden Reggiani in den sechziger und siebziger Jahren gewidmet.
In ihnen wird Reggiani als einer der wichtigsten Vertreter der
italienischen abstrakten und konkreten Kunst gefeiert. Der Künstler
stirbt am 20. Mai 1980 in Mailand.